Satzung - FC Pflaumloch

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Fußball-Club-Pflaumloch
 
 
 
 Satzung
 
 
§1
 
Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der im Jahre 1927 gegründete Verein führt den Namen Fußball Club Pflaumloch 1927 e.V.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Riesbürg-Pflaumloch und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Ulm
(Registernummer : VR  520072) eingetragen.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

4. Die Vereinsfarben sind schwarz-weiß

5. Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich
verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliedsverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden

§2
 
Zweck, Aufgaben und Grundsätze

1. Vereinszweck ist die Pflege und die Förderung des Sports. Gefördert werden der Breiten-Leistungs- und Wettkampfsport.
Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen, rassischen und konfessionellen Gesichtspunkten der Gesundheit   der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend zu dienen.

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“
der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig - er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins und erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins weder eingezahlte Beträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf Vereinsvermögen.

3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütungen begünstigt werden.

4. Bei steuerlicher Anerkennung von Spenden durch den Verzicht auf einen zuvor vereinbartenAufwendungsersatz
(Aufwandsspende) bzw. einen sonstigen Anspruch ( Rückspende ), ist der Vorstand berechtigt zur Anerkennung eines Aufwandersatzanspruches und der daraus resultierenden Spendenbescheinigung bei Verzicht auf Aufwendungsersatz.

§3
 
Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:

  • ordentlichen Mitgliedern (natürliche Personen)
  • außerordentlichen Mitgliedern (juristische Personen und nichtrechtsfähige Vereine)

§4
 
Erwerb der Mitgliedschaft

1. Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch einen Beschluss des Vorstandes aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages,
der an den Verein zu richten ist. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter.

2. Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, ist unanfechtbar.

3. Die ordentliche Mitgliedschaft beginnt mit der Bestätigung des Aufnahmeantrags durch den Vorstand.

4. Der Beginn der Mitgliedschaft eines außerordentlichen Mitglieds wird durch besondere Vereinbarung zwischen dem
außerordentlichen Mitglied und dem Verein festgelegt.

5. Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders verdient gemacht haben, können auf Beschluss
des Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§5
 
Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitglieds endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod

2. Der Austritt eines ordentlichen Mitglieds erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand bis spätestens 30. September und
wird mit Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam, sofern die Mindestmitgliedschaftsdauer von 1 Jahr bis dahin erfüllt ist. Für die Austrittserklärung Minderjähriger gelten die für den Aufnahmeantrag geltenden Regelungen entsprechend

3. Der Ausschluss eines ordentlichen Mitglieds kann durch den Vorstand beschlossen werden, wenn das Mitglied

  • die Bestimmungen der Satzung, Ordnungen oder die Interessen des Vereins verletzt
  • die Anordnungen oder Beschlüsse der Vereinsorgane nicht befolgt
  • mit der Zahlung seiner finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung im Rückstand ist.

Vor der Entscheidung über den Ausschluss hat der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern, hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich aufzufordern.
Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Betroffenen mittels eingeschriebenem Brief bekanntzugeben. Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen ein Berufungsrecht an den Vereinsrat zu

4. Die Beendigung der außerordentlichen Mitgliedschaft ergibt sich aus der zwischen dem außerordentlichen Mitglied und dem
Verein getroffenen VereinbarungDie Beendigung der außerordentlichen Mitgliedschaft ergibt sich aus der zwischen dem außerordentlichen Mitglied und dem Verein getroffenen Vereinbarung

§6
 
Beiträge und Dienstleistungen

1. Die ordentlichen Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Beitragserhöhungen, Erhöhungen der Umlagen und
Aufnahmegebühren werden bis zu maximal 10% vom Vorstand, von über 10% von der Mitgliederversammlung, festgesetzt. Durch die Mitgliederversammlung können auch sonstige Dienstleistungen, die von den Mitgliedern zu erbringen sind, beschlossen werden.

2. Einzelheiten regelt die Beitragsordnung des Vereins.

3. Die Beiträge der außerordentlichen Mitglieder werden durch besondere Vereinbarung zwischen dem außerordentlichen
Mitglied und dem Vorstand des Vereins festgesetzt.

4. Die Abteilungsversammlungen können zusätzliche Abteilungsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen beschließen.

5. Ehrenmitglieder sind Beitragsfrei.

§7
 
Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Für die Mitglieder sind diese Satzung und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane verbindlich.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht

2. Jedes über 16 Jahre alte ordentliche Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-,
Diskussions- und Stimmrechts an Mitgliederversammlungen teilzunehmen.

3. Die ordentlichen Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu
benutzen.

4. Die außerordentlichen Mitglieder sind berechtigt, nach Maßgabe der vom Vorstand gefaßten Beschlüsse bestimmte
Einrichtungen des Vereins zu benutzen. Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und kein aktives und passives Wahlrecht. Es steht ihnen das Recht zu, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Versicherungsschutz besteht wie bei den ordentlichen Mitgliedern über den Württembergischen Landessportbund.


§8
 
Organe

Die Organe des Vereins:

  • Die Mitgliederversammlung
  • Der Vereinsrat
  • Der Vorstand

§9
 
Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.

2. Die Mitgliederversammlung ist vom / von der Vorsitzenden Mitgliedswesen, bei dessen Verhinderung von einem
vertretungsberechtigten Vorsitzenden (gem. §12 der Vereinssatzung), durch Veröffentlichung im Riesbürger Amtsblatt unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen und unter Bekanntmachung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einzuberufen

3. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  • Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes
  • Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer /innen
  • Entlastung des Vorstandes
  • Wahl des Vorstandes (gem. §12 der Vereinssatzung)
  • Wahl der Kassenprüfer / innen
  • Wahl des Vereinsrates
  • Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühren, Umlagen und sonstiger Dienstleistungspflichten gemäß §6 der Vereinssatzung
  • Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  • Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

4. Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen spätestens 2
Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung beim/bei der ersten Vorsitzenden eingereicht werden. Später eingehende Anträge können nur beraten und beschlossen werden, wenn zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen. Hiervon sind Satzungsänderungen ausgenommen.

5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung
erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit, ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

6. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder.

7. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom / von der Protokollführer / in und vom / von der Versammlungsleiter / in zu
unterschreiben.

8. Für die weiteren Förmlichkeiten des Ablaufs und der Beschlussfassung (einschließlich Wahlen) ist die Geschäftsordnung, die
 vom Vereinsrat zu beschließen ist, maßgeblich.

§ 10
 
Außerordentliche Mitgliederversammlungen


Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen.
Hierzu ist er verpflichtet, wenn:

  • das Interesse der Vereins es erfordert, oder
  • die Einberufung von einem Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks und Grundes gegenüber dem Vorstand schriftlich verlangt wird.


§ 11
 
Vereinsrat

1. Dem Vereinsrat gehören an:

  • die Mitglieder des Vorstandes
  • die Abteilungsleiter / innen
  • bis zu 5 weiteren Beisitzer / innen
Bezüglich Bestellung, Amtsdauer und Beschlussfassung gelten sinngemäß dieselben Bestimmungen, wie die für den Vorstand. (gem. §12)

2. Sitzungen des Vereinsrates sind mindestens einmal im Jahr durchzuführen

3. Dem Vereinsrat obliegt:

  • die Beschlussfassung über die Ordnungen des Vereins
  • die Beschlussfassung über die Gründung und Auflösung von Abteilungen
  • Berufungen gegen Ausschlussbeschlüsse des Vorstandes
  • die Beschlussfassung über gemeinsame Veranstaltungen geselliger und sportlicher Art


§ 12
 
Vorstand

1. Den Vorstand bilden:

  • der / die Vorsitzende Öffentlichkeitsarbeit
  • der / die Vorsitzende Finanzen
  • der / die Vorsitzende Sportbetrieb
  • der / die Vorsitzende Veranstaltungen
  • der / die Vorsitzende Mitgliedswesen
  • der / die Schriftführer / in
  • der / die Vereinsjugendleiter / in

2. Vorstand im Sinne des §26 BGB sind:

  • der / die Vorsitzende Öffentlichkeitsarbeit
  • der / die Vorsitzende Finanzen
  • der / die Vorsitzende Sportbetrieb
  • der / die Vorsitzende Veranstaltungen
  • der / die Vorsitzende Mitgliedswesen

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen
Neuwahl im Amt.

4. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein neues
Mitglied kommissarisch berufen.

5. Der Vorstand erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des
Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Die Zuständigkeiten der einzelnen Vorstandsmitglieder können in einem Aufgabenverteilungsplan festgelegt werden.

6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Der Vorstand ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig.

7. Die Organe des Vereins können beschließen, dass für bestimmte Aufgabenbereiche Ausschüsse gebildet werden. Der
Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Der Vorstand ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.


§ 13
 
Vereinsjugend

Für die Bearbeitung der Jugendangelegenheiten ist die Vereinsjugend zuständig. Die Vereinsjugend wird gemäß einer von der Jugendvollversammlung beschlossenen Jugendordnung tätig, welcher der Zustimmung des Vereinsrats bedarf.


§ 14
 
Ordnungen

Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung, eine Beitragsordnung sowie eine Ehrungsordnung geben.


§15
 
Abteilungen

1. Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfalle durch Beschluss des
Vereinsrates gegründet.

2. Die Abteilung wird durch den / die Abteilungsleiter / in, dessen Stellvertreter / in, den / die Kassenwart / in, den / die
Jugendvertreter / in, den / die Schriftführer / in und die Mitarbeiter / innen, denen feste Aufgaben zu übertragen sind, geleitet.

3. Die Mitglieder der Abteilungsleitung werden in der Abteilungsversammlung gewählt. Die Abteilungsleitung ist gegenüber den
Organen des Vereins verantwortlich.

4. Sofern Abteilungen des Vereins mit Zustimmung des Vorstandes eigene Kassen führen, unterliegen diese der Prüfung durch
den Vorstand und die Kassenprüfer.


§16
 
Strafbestimmungen

Der Vorstand kann folgende Ordnungsmaßnahmen gegen die Mitglieder des Vereins verhängen, wenn sie gegen die Satzung oder die Ordnungen des Vereins verstoßen oder wenn sie das Ansehen, die Ehre oder das Vermögen des Vereins schädigen:

1. Verweis.

2. Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen des Vereins.

3. Ausschluss gemäß §5 Ziffer 3 der Satzung.


§17
 
Kassenprüfer / in

1. Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder mindestens zwei Kassenprüfer / innen, die
weder dem Vorstand noch dem Vereinsrat angehören dürfen. Die Abteilungen verfahren entsprechend.

2. Die Kassenprüfer / innen prüfen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege des Vereins, die Kassenführung der
Abteilungen sowie sonstiger Kassen sachlich und rechnerisch und bestätigen dies durch ihre Unterschrift. Der Mitgliederversammlung ist hierfür ein Bericht vorzulegen.

3. Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer / innen zuvor dem Vorstand berichten.

4. Bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte beantragen die Kassenprüfer / innen die Entlastung.

5. Einzelheiten der Kassenprüfung regelt die Finanzordnung.


§18
 
Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die
Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist.

2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es:

  • a) Der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder
  • b) von zwei Dritteln der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich angefordert wurde

3. Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder
beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

4. Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, die die Geschäfte des Vereins abzuwickeln
haben.

5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die  Gemeinde
Riesbürg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports zu verwenden hat.


§19
 
Inkrafttreten

Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 11. April 2015 beschlossen und ersetzt die bisherige Satzung vom
18. April 1997. Sie tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.
 
 
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